Es gibt Experten, die der Meinung sind, dass Demokratieerziehung etwas für den Unterricht in der Sekundarstufe sei. Grundschüler_innen sollten zunächst erst einmal lernen, sich zu disziplinieren und sich an Regeln zu halten, ehe sie mitbestimmen und in wichtige Entscheidungen einbezogen werden. Für Kinder im Vorschulalter sei das Erlernen demokratischer Praktiken sowieso eine Überforderung und das Erleben von zu viel Autonomie mache sie eher unglücklich.

Wir glauben, dass das so nicht richtig ist: „Selbstwirksamkeit“ ist eine wichtige Erfahrung und führt zur Entwicklung eines guten Selbstwertgefühls. Wer von frühester Kindheit an nur „Ohnmacht“ kennenlernt, gerät eher in den Zustand „erlernter Hilflosigkeit“. Menschen mit dieser Eigenschaft gibt es genug und wir sollten dafür sorgen, dass es weniger werden!